Inklusive Mobilität
inklusive Mobilität
- AM 9. August 2022

Wer hat nicht schon einmal eine Veranstaltung verpasst, nur weil man nicht wusste, wie man dorthin kommt? Ziel der integrativen Mobilität ist es, dieses Problem zu lösen, indem Mobilitätsangebote für alle Nutzer zugänglich gemacht werden, insbesondere für Menschen, die wirtschaftlich oder sozial benachteiligt sind. 30-40 % der Franzosen haben aufgrund mangelnder Mobilität auf Freizeitaktivitäten verzichtet. MPP schlägt dir vor, dich an Bord zu begeben, um eine Bestandsaufnahme der Situation und der umgesetzten Initiativen zu machen.

 

Mobilität nicht so inklusiv

Mobilität ist für das Leben eines jeden Menschen von entscheidender Bedeutung. Sie ermöglicht den Zugang zu Dienstleistungen, Gütern und zum Zusammenleben. Sie hat Auswirkungen auf Gesundheit, Bildung, Familienbeziehungen, Kultur usw. Der Weg zur Arbeit oder zur Schule, zu einem Arzttermin, zum Einkaufen, zur Familie oder zu Freunden sind alltägliche Wege, die jedoch nicht für alle zugänglich sind.

In der Tat, laut einer Umfrage des Labor für integrative MobilitätIn Frankreich sind 7 Millionen Menschen mit Mobilitätsproblemen konfrontiert. Die Probleme im Zusammenhang mit integrativer Mobilität betreffen alle Nutzer, insbesondere Menschen mit geringem Einkommen, Arbeitssuchende, Jugendliche auf dem Land, ältere Menschen in Isolation oder Menschen mit Behinderungen.

Die Entwicklung geeigneter Lösungen ermöglicht es, aus der Isolation herauszukommen, indem man dank besserer und kostengünstigerer Transportmöglichkeiten wieder Zugang zu Einrichtungen, Dienstleistungen und zur beruflichen Eingliederung erhält. Wie verschiedene Verbände in die Gazette des communesIn der heutigen Zeit ist es notwendig, neue Arten der Fortbewegung zu erfinden, die kollektiv, partizipativ, integrativ und im Einklang mit den ökologischen Herausforderungen sind.

 

Alle Menschen wieder in den Alltag einbeziehen

Öffentliche Maßnahmen spielen bei der integrativen Mobilität eine große Rolle, aber sie sind nicht die einzigen.

Im Jahr 2019 wird die Mobilitätsorientierungsgesetz wurde eingeführt. Sie ermöglicht es, die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen, privaten, assoziativen und bürgerschaftlichen Akteuren neu zu überdenken. Die Arbeiten der Regionen können sich insbesondere auf das Laboratoire de la mobilité inclusive stützen, das ein 2013 gegründetes Ressourcen- und Expertisezentrum ist, das die Entwicklung einer Mobilität für alle unterstützt. Die Website Alle Handys schlägt außerdem vor, einen gemeinsamen Wissens- und Erfahrungsschatz aufzubauen, um die Kommunen zu unterstützen.

Glücklicherweise gibt es enorm viele ergänzende Lösungen, die finanziell und physisch geeignet sind. Sie müssen in den verschiedenen Gebieten angeboten werden, um den Bedürfnissen jedes Einzelnen gerecht zu werden, wobei die Vernetzung und die Besonderheiten des ländlichen, städtischen und vorstädtischen Umfelds zu berücksichtigen sind.

So können die Gemeinden Lösungen einführen, um die Unabhängigkeit zu erleichtern und die täglichen Wege zu bewältigen: solidarische Garage, Carsharing, soziale Fahrschule, Ausbau der öffentlichen Verkehrsnetze, Einrichtungen für Radfahrer (unser kleiner Liebling), erschwingliche Abonnements, mobile Einrichtungen, Fahrradwerkstätten, Transportdienste auf Abruf, sozial nützliche Transportdienste usw.

Die Plattformen zur Mobilitätsbegleitung (WimoovRegionale Plattformen...) bieten Informationen, Schulungen und Unterstützung für die Öffentlichkeit an, um sicherzustellen, dass die verschiedenen vorgeschlagenen Lösungen auch tatsächlich in Anspruch genommen werden. Durch die Nutzung des Fachwissens all dieser Akteure soll es jedem/jeder ermöglicht werden, Freiheit und Wahlmöglichkeiten bei der Fortbewegung zu haben, um die kollektiven Modelle für eine integrative und nachhaltige Mobilität von morgen aufzubauen!

Dieser Artikel wurde verfasst von CécileSein Motto lautet: "Laufen lernen heißt zunächst, die Idee des Fallens zu akzeptieren" (P. Bottero).

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